Tag der offenen Mittelschule in der Region

Von den um Seifhennersdorf liegenden Mittelschulen auf Wikipedia (und mit mehr Details bein Landkreis Mittelschulen im Landkreis Görlitz) kann man sich einen eigenen Eindruck vor Ort an folgenden Terminen verschaffen:

Datum Schule Anfahrt Bemerkung
01.12.2012 Andert-Mittelschule – Ebersbach 02730 Ebersbach-Neugersdorf Sachsenstraße 41
01.03.2013 Pestalozzi-Mittelschule – Oderwitz 02791 Oderwitz Hintere Dorfstraße 17
01.03.2013 Mittelschule – Seifhennersdorf 02782 Seifhennersdorf Gärtnerstraße 7 *1
26.01.2013 Mittelschule am Burgteich – Zittau 02763 Zittau Alte Burgstraße 7a
unbekannt freie Mittelschule Schkola – Jonsdorf 02796 Jonsdorf Am Hieronymus 5
01.12.2012 Pestalozzi-Mittelschule – Großschönau 02779 Großschönau Hauptstraße 57 *2

*1: Dies ist vorerst nur der Termin für den ‘offiziellen’ Teil der Schule. Dieser liegt rechts hinter der Eingangstür am Verbindungsgang beider Schulgebäude, zu den Schulrebellen bitte links halten ;-)
*2: keine Website bekannt

Eigentlich gibts dafür eine Auskunftsseite des Kultusministeriums Sachsen: Tage der offenen Tür an Schulen. Dort ist aber nicht jeder Termin eingetragen :-(

5 Gedanken zu “Tag der offenen Mittelschule in der Region

  1. Samstag, 1. Dezember 2012
    (Sächsische Zeitung)

    GROSSSCHÖNAU

    Schüler stellen ihre Schule vor

    Die Schüler der Pestalozzi-Mittelschule laden diesen Sonnabend von 14 bis 17 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Die Besucher können den Schülern über die Schulter schauen, wenn sie im Chemie- und Physikzimmer experimentieren. Vorgestellt werden auch die Ganztagsangebote der Bildungseinrichtung sowie der in Sachsen bisher nur in wenigen Schulen angebotene Praxistag. Bei diesem erhalten die neunten Klassen die Möglichkeit, aller 14 Tage mal ins künftige Berufsleben reinzuschnuppern. „Einige Schüler haben dabei einen Ausbildungsplatz für sich gefunden“, berichtet die amtierende Schulleiterin, Annerose Höhne. Freuen können sich die Gäste zudem auf ein Weihnachtsprogramm in der Aula. (SZ/hg)

  2. Ich war nie so recht gut in Marxismus-Leninismus. Aber ein Ausspruch von Lenin (oder möglicherweise auch jemand anderem) geht mir nicht aus dem Kopf. Ein einzelnes Reisig-Astchen kann man leicht knicken, ein ganzes Bündel aber nicht. Gegenwärtig seid ihr Rebellen dabei, euch knicken zu lassen. Grund: interne Streitereien. Ihr habt keinen Plan mehr. Statt zu warten, bis der letzte Prozess beendet ist, und dann vernünftig zu beraten, werdet ihr gedanklich und teilweise auch in Praxis abtrünnig, indem ihr hinterrücks bei der Konkurrenz um gutes Wetter bittet – natürlich bloß für den Fall, dass….
    Die einen rennen wegen persönlicher Auseinandersetzungen davon (man denkt über Kritik nicht einmal nach, ob das berechtigt ist, was die anderen sagen- nein, man schnappt ein und schickt sein Kind über Nacht woanders hin.). Und das sind gerade solche Leute, die Herrn Belafi großartig mit geschliffenen Worten paroli geboten haben und sich gegen die faulen “Kompromisse” der Schul-Agenten aus Bautzen und Chemnitz sowie den Vertretern des Landratsamts zu Wehr gesetzt haben. Andere, und das verstehe ich noch, haben allmählich Angst, ob das Schuljahr gewertet wird oder ob die angedrohten Strafen bezahlbar sind.
    Ein großes Lob und vielen Dank möchte ich an die Rentnerlehrer richten, die Euch unterstützen, auch wenn eure Kinder nicht immer nur die kleinen fleißigen Engelchen sind, wie sie in den Zeitungen dargestellt werden. Doch wenn eure Rebellion so im Sande verläuft, ohne die letzte Instanz abgewartet zu haben, kann ich euch nur sagen:: Ihr wart der Mühe nicht wert, dass jemand von Königswartha, aus Tschechien oder Neukirch hierher düst. Denkt mal darüber nach. Es geht um mehr als um Schulhofstreiterein – nämlich um den Erfolg eures Protests und eure Ehre.
    Wenn ihr denkt, dass alle Messen gelesen sind, dann fasst wenigstens den gemeinsamen Beschluss, aufzuhören. Und tut das dann auch auf geeignete Weise in der Presse kund. Das ist immer noch gescheiter, als was hier Einzelne von euch aufführen.

    • Das ist berechtigte Kritik! Wenn man so über das Geschehene der letzten Monate nachdenkt, ist die eigentliche Crux, daß man sobald man sich irgendwie wehrt, Teil dieses feindlichen Systems wird – geradezu aufgesogen wird vom System der Mächtigen. Das schließt deine angesprochene eventuelle Bestechlichkeit oder die überbordende Befindlichkeit durch Einzelerlebnisse nicht aus! Von solchen Dingen lebt dieser Politikzirkus doch! Nur ist es im Fernsehen bei anderen eben unterhaltend, selber erlebt aber eher schlicht enttäuschend.

      Ich weiß nicht, welche diverse Einzelabsprachen es mit den Römern gab. Es gibt in Germanien keinen zentralen König. Das kann auch ein Vorteil sein.

      Strukturelle Probleme haben wir. Aber das ist doch kein Geheimnis, oder?! Der Gegner übrigens auch (und bessert auch nach)! So liest er diese Website übrigens mit. So schlecht sind wir also doch nicht ;-)

      Natürlich halte ich bestimmte Dinge zurück, damit sie uns nicht unabsichtlich schaden könnten. Das betrifft Meldungen, privat geführte Kommunikation, Schreiben die teilgeschwärzt werden müssen (Was mich persönlich total ankotzt und mich an deutscher Demokratie zweifeln läßt) und weiteres, insbesondere geplante Aktionen. Das läßt sich leider nicht vermeiden, wenn man per öffentlicher Web-Plattform auch dem Gegner immer eine schöne Übersicht verschafft. Außer ein paar Pressemeldungen, Gerichtsverfahren und behördlichen Schreiben, liefert unser Gegner nämlich keinerlei Angriffspunkte. So im Nachhinein würde ich übrigens irgendwelchen Treffen ohne unabhängige Zeugen z.B. in Form von der Presse, niemals mehr zustimmen. Wir waren zu naiv – eben weil wir einfache Bürger und nicht Funktionsträger sind. Eine per se positive Grundpunktzahl wie bei Go für schwache Gegner, wird uns leider in Deutschland nicht zugestanden.

      Ein weiterer Schwachpunkt des Systems Deutschland ist ganz klar das Fehlen der Möglichkeit zur Sammelklage. Die Behörden können aber problemlos Einzelpersonen gemeinsam über einen Kamm scheren.

      Oder wie wäre der Punkt, daß diese uns gegenüber Fristen setzen können. Im umgekehrten Fall aber gerne Verschleppung betreiben. Da bietet sich das Schuljahresende oder der Bildungsabschluß eines Schülers vorzüglich an. Eine Frist kann man als Bürger nicht setzen.

      So eine Website zu erstellen und auf dem Laufenden zu halten, ist übrigens auch recht aufwändig. Mit 4 Schulstunden die Woche ist das überhaupt nicht zu schaffen.

      Egal wie es ausgeht, es ist so wie es einer schrieb: Lebendiger Sozialunterricht am eigenen Leib. Man lernt fürs Leben.

    • ach schoololdie, es war nicht Lenin, der gute alte Äsop war´s dem wir die Geschichte mit dem Zweiglein verdanken.
      Kritik ist sicher immer gut, dann wenn sie konstruktiv ist, wenn es einen sachlichen Austausch gibt, aber hat es den gegeben? Sich auf einer Seite platzieren ohne die zweite überhaupt gehört zu haben, das hat wenig Stil. Persönliche Befindlichkeiten, hm ich hätte es ja anders genannt, aber shit happens, in den Wochen seit verlassen der Schule habe ich gelernt wesentlich gelassener zu werden und über den netten üblen Nachreden zu stehen, es lässt mich aber auch sehr nachdenklich werden.
      Engelchen? Nun, ich wollte nie Engelchen, ich hab mich wohlweislich für ein Kind entschieden, aber ätschepätsch, das ist fleißig, egal in welcher Schule.
      Eigentlich wollte ich die Interessen der Schulrebellen weiter vertreten und uneigentlich frag ich mich immer öfter, warum ?

      In einem gebe ich Ihnen allerdings recht, die Lehrer sind toll und der ein oder andere wird schon von ihr vermisst, da wurden sogar kleine Weihnachtsgeschenkchen gebastelt, weil sie sich einfach noch mal bedanken wollte, aber ganz ehrlich, errare humanum est, ich werd ihr wohl besser erzählen das man manche Kapitel einfach komplett schließen muss und den Blick nach vorne richten.

  3. Dass die Gegner hier mitlesen, sollte sogar erwünscht sein. Ich habe überlegt, warum Rentnerlehrer sich den Stress antun, noch einmal ins aktive Leben zurück zu kehren. Ich habe mit einigen Altlehrern gesprochen und mir ein Bild gemacht. Die alten Herrschaften freuen sich über die einmalige Gelegenheit, sich für die vielen Bosheiten und Gemeinheiten des SMK seit der Wende, induziert durch die Politik der CDU mit ihren Koalitionspartnern seit Biedenkopf zu “bedanken”. Die Lehrer waren immer nur Kostenfaktor. Solche Minister wie Rössler oder Flath, die eigentlich hätten für ihre Unterstellten kämpfen müssen, haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Lehrer nur Kostenfaktoren sind.
    Es sollte sich vor allem bei den Jugendlichen herumsprechen, in Sachsen auf keinen Fall ein Lehrerstudium aufzunehmen. Wenn man diesen unsinnigen Berufswunsch hat, sollte man sich in den alten Bundesländern umsehen. Noch besser ist, sich einen anderen Beruf zu suchen, der nicht staatsabhängig ist. Polizisten sind ebenfalls solche arme Schweine, die den Dreck einer verfehlten Politik aufräumen müssen. Also: Hände weg von Staatsberufen. Man wird dabei zum Sklaven. Im Westen lockt dann wenigstens das Beamtentum (auf Lebenszeit). Dass Sachsen das den Lehrern verweigert hat, hat auch sein Gutes – die Altlehrer sind völlig frei und können ihren Frust auf das verpfuschte Bildungssystem kundtun. Und das tun sie offenbar.

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